Hier findet ihr Infos rund um die Triathleten des TSV Eisenberg/Thüringen e.V.

Team_2016

 

Newsflash

Landesmeisterschaften Sprint - Erfolge für den TSV beim Apoldaer Triathlon

Am vergangenen Sonntag fanden die Thüringer Meisterschaften über die Sprintstrecke (0,75 - 20 - 5) in Apolda statt.

Die Triahtleten konnten erfolgreich an den Start gehen. Ideale Wetterbedinungen sorgten für einen erfolgreichen Wettkampf mit insgesamt ca 70 Startern.

Sebastian Studentik: Gesamtplazierung Männer 15. in 1h 10min (3. AK-Landesmeisterschaft)

Lydia Pasemann: Gesamtplazierung Damen 16. 1h 29min. (1. Ak-Landesmeisterschaft)
Thomas Förster: Gesamtplazierung Männer 28. in 1h 16min (1. AK-Landesmeisterschaft)
Detlef Dörr: Gesamtplazierung Männer 30. in 1h 17min. (3. AK Landesmeisterschaft)

Unterstützt wurden die Triathleten von Vereinskameraden und Familie an der Wettkampfstrecke.

 
Start über die Langdistanz beim 10. Wasserstadt Triathlon Hannover

Liebe Freunde, hier ein mein Bericht vom Wochenende. Ich hatte mich diesmal für die Langdistanz bei der 10. Auflage des Wasserstadt Triathlons in Hannover entschieden.

Ich hatte zwar auf gutes Wetter gehofft, doch die liebe Sonne sollte es etwas zu gut mit uns meinen und schien von früh an. Vorgenommen hatte ich mir eine neue persönliche Bestmarke um 10:30h. Das schien aufgrund der Trainingsleistungen realistisch.

58 Athleten sprangen am Morgen mit mir in den Kanal. Nicht alle sollten am Ende das Ziel erreichen. Das Schwimmen im Kanal verlief problemlos und war nach 1:18h beendet. Den Großteil meines Trainings hatte ich im letzten halben Jahr für das Radtraining verwendet, um hier einfach mehr Kraft aufzubauen. Die leicht wellige Radstrecke war gut zu fahren, allerdings gibt es so gut wie keine Abfahrt, d.h. 180km kurbeln und arbeiten. Schon während der ersten Radrunden wurde es warm und ich fing frühzeitig an den Körper mit kalten Wasser abzukühlen. Das Radfahren verlief problemlos. Ich konnte einige Positionen gut machen und nach 5:24h stieg ich zufrieden vom Rad.

Der abschließende Marathon wurde zur ultimativen Herausforderung. Hier gibt es kaum Zuschauer, die dich tragen und wenig Schatten. Die ersten 25km konnte ich gut abspulen. Danach begann das, wofür wir diesen Sport lieben oder eben hassen. Es wurde es richtig schwer und der eiserne Wille musste das Kommando übernehmen. Die Beine schmerzten, die Sonne brannte und ich spürte, dass mein Zeitplan jetzt keine Rolle mehr spielen sollte. Ich nutzte jede Station zum Trinken und Abkühlen, um danach wieder Fahrt aufzunehmen. Es ging nur noch darum, einfach weiter zu laufen und nicht anzuhalten. Der Körper schreit: „Hör auf!“, doch ich habe gekämpft um jeden einzelnen Schritt ,der mich näher ans Ziel bringt.  So konnte ich mich trotz meiner Verfassung weiter nach vorn arbeiten, vorbei an meinen leidenden Konkurrenten. Was ich auf der letzten 10km Runde innerlich erlebt habe lässt sich kaum beschreiben. Am Ende hab ich es aber wieder mal irgendwie geschafft und den Marathon in 3.53h beendet. Ich weiß, dass meine Freunde und Familie zuhause die Daumen gedrückt haben. Das hat mich motiviert. Meine liebe Sandra hat mich den ganzen Tag unterstützt. Ohne sie hätte ich das so nicht geschafft. Nach insgesamt 10:45h sackte ich im Ziel unter Krämpfen zusammen und war völlig leer.

Einige Sportler entschieden sich, das Rennen nicht zu Ende zu laufen. Durchaus nachvollziehbar. Andere erreichten nach 17 Stunden das Ziel. Ich landete auf Gesamtplatz 9 und in der AK30 Platz 2. Die Schmerzen bleiben noch ein paar Tage, aber ich bin sehr stolz und dieses Rennen werde ich sicher nicht vergessen. Ich danke allen fürs Daumendrücken!

Liebe Grüße

Maik

 
 

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